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Altersgerecht umbauen in Baden-Württemberg: Förderungen & Zuschüsse

Wer in Baden-Württemberg seine Küche altersgerecht umbauen möchte, steht vor einer wichtigen Entscheidung – und vor vielen Fragen rund um Fördermöglichkeiten, Planung und Umsetzung. Gerade in der Rhein-Neckar-Region, ob in der Mannheimer Oststadt, in Feudenheim oder im Lindenhof, leben viele Menschen in Wohnungen und Häusern, deren Küchen vor Jahrzehnten geplant wurden. Was damals passte, wird mit zunehmendem Alter oder bei eingeschränkter Mobilität schnell zur täglichen Herausforderung. Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Förderungen und Zuschüsse es für den altersgerechten Umbau in Baden-Württemberg gibt, welche konkreten Maßnahmen sich lohnen und wie Sie Schritt für Schritt zu Ihrer neuen, barrierefreien Küche kommen.

Gut zu wissen: Die Förderung für eine Wohnraumanpassung in Baden-Württemberg umfasst nicht nur bauliche Veränderungen im Bad oder Eingangsbereich. Auch der Küchenumbau wird von KfW, L-Bank und Pflegekassen finanziell unterstützt – vorausgesetzt, Sie stellen den Antrag vor Beginn der Arbeiten.

Warum eine altersgerechte Küche mehr als nur Komfort bedeutet

Die Küche ist das Herzstück jeder Wohnung. Hier wird gekocht, gemeinsam gegessen und oft auch der Tag geplant. Doch wenn das Bücken zur Spülmaschine schmerzt, die Oberschränke unerreichbar werden oder die Arbeitshöhe nicht mehr zur Körperhaltung passt, verliert dieser Raum seine Selbstverständlichkeit. Ein altersgerechter Umbau der Küche in Baden-Württemberg gibt Ihnen diese Selbstständigkeit zurück – und das in Ihren eigenen vier Wänden.

Besonders in Mannheimer Stadtteilen wie Neckarstadt-Ost, Käfertal oder Schwetzingerstadt finden sich viele Altbauwohnungen mit Küchen aus den 1970er- bis 1990er-Jahren. Die Arbeitsflächen sind oft zu hoch oder zu niedrig, die Schränke schwer zugänglich und die Wege zwischen Herd, Spüle und Kühlschrank ungünstig angeordnet. Ein durchdachter Umbau löst genau diese Probleme und verhindert gleichzeitig Unfälle, die im Haushalt leider häufig vorkommen.

Beispiel aus der Praxis: Seniorin aus Mannheim-Feudenheim

Frau K. aus Feudenheim lebte seit über 30 Jahren in ihrer Wohnung. Nach einer Hüftoperation konnte sie die hohen Hängeschränke nicht mehr erreichen und das Stehen am Herd wurde zur Belastung. Durch eine professionelle Küchenplanung erhielt sie eine Küche mit höhenverstellbarer Arbeitsplatte, unterfahrbarer Spüle und leichtgängigen Vollauszügen. Den Umbau konnte sie mit einem KfW-Zuschuss und Mitteln der Pflegekasse finanzieren – der Eigenanteil war deutlich geringer als erwartet.

Förderungen und Zuschüsse für den Küchenumbau in Baden-Württemberg im Überblick

Wer seine Küche altersgerecht umbauen möchte, muss die Kosten nicht allein tragen. In Baden-Württemberg stehen mehrere Förderprogramme zur Verfügung, die den altersgerechten Umbau finanziell unterstützen. Entscheidend ist, dass Sie sich vor Beginn der Umbaumaßnahmen informieren und die Anträge rechtzeitig stellen. Ein nachträglicher Antrag wird in den meisten Fällen abgelehnt.

Fördergeber Programm / Leistung Art der Förderung Typische Förderhöhe
KfW-Bank Programm 455-B „Altersgerecht Umbauen“ Investitionszuschuss Bis zu 6.250 € pro Wohneinheit
KfW-Bank Programm 159 „Altersgerecht Umbauen – Kredit“ Förderkredit Bis zu 50.000 € Kreditbetrag
L-Bank Baden-Württemberg Wohnraumförderung BW Zuschuss / Förderkredit Je nach Maßnahme und Einkommen
Pflegekasse Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen Zuschuss Bis zu 4.000 € pro Maßnahme
Kommune / Stadt Mannheim Individuelle Förderprogramme Zuschuss Variiert – Anfrage lohnt sich
Bei einem anerkannten Pflegegrad können Sie den Zuschuss der Pflegekasse (bis zu 4.000 €) zusätzlich zur KfW-Förderung beantragen. Leben mehrere pflegebedürftige Personen in einem Haushalt, kann der Zuschuss auf bis zu 16.000 € steigen. Lassen Sie sich dazu von Ihrer Pflegekasse beraten.

Die Wohnraumanpassung und ihre Förderung in Baden-Württemberg ist vielfältiger, als viele denken. Neben den genannten Programmen gibt es regionale Initiativen der Stadt Mannheim sowie Beratungsangebote der Verbraucherzentrale. Wer in Stadtteilen wie Sandhofen, Waldhof oder Rheinau lebt, kann sich zusätzlich bei der Stadtverwaltung über kommunale Fördertöpfe informieren.

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Welche Maßnahmen werden beim altersgerechten Küchenumbau gefördert?

Nicht jede Veränderung in der Küche fällt automatisch unter die Förderung. Damit Sie wissen, welche konkreten Maßnahmen bezuschusst werden können, haben wir die wichtigsten Umbauoptionen zusammengestellt. Grundsätzlich gilt: Je stärker eine Maßnahme die Barrierefreiheit verbessert und das selbstständige Wohnen ermöglicht, desto höher ist die Chance auf eine Förderung für den altersgerechten Umbau in Baden-Württemberg.

Förderfähige Maßnahmen für die Küche:

  • Höhenverstellbare Arbeitsplatten – elektrisch oder mechanisch anpassbar an Steh- und Sitzhöhe
  • Unterfahrbare Spüle und Kochfeld – ermöglicht die Nutzung vom Rollstuhl oder Hocker aus
  • Leichtgängige Vollauszüge und grifflose Schränke – kein kraftvolles Ziehen oder Bücken nötig
  • Rutschfeste Bodenbeläge – reduzieren das Sturzrisiko erheblich
  • Blendfreie, gleichmäßige Beleuchtung – wichtig bei nachlassender Sehkraft
  • Breitere Durchgänge und Bewegungsflächen – mindestens 120 cm für Rollstuhlnutzung
  • Absenkbare Oberschränke – bringen den Inhalt auf greifbare Höhe
  • Sicherheitsabschaltung für Herd und Backofen – schützt bei Vergesslichkeit

Viele dieser Maßnahmen lassen sich kombinieren. Bei der Planung einer barrierefreien Küche ist es wichtig, nicht nur den aktuellen Bedarf zu berücksichtigen, sondern auch vorausschauend zu denken. Eine Küche, die heute komfortabel ist und in zehn Jahren noch vollständig nutzbar bleibt, spart langfristig Kosten und vermeidet erneute Umbauten.

Regionaler Hinweis: In vielen Mannheimer Stadtteilen – von Seckenheim über Neckarau bis Vogelstang – stehen Gebäude aus unterschiedlichen Baujahren. Die baulichen Voraussetzungen für einen Küchenumbau variieren stark. In Altbauten der Schwetzingerstadt sind die Küchen oft klein und verwinkelt, während Reihenhäuser in Käfertal oder Feudenheim mehr Spielraum bieten. Eine individuelle Beratung vor Ort klärt, was in Ihrer Wohnung machbar ist.

Typische Fehler beim altersgerechten Küchenumbau – und wie Sie sie vermeiden

Ein altersgerechter Umbau der Küche in Baden-Württemberg ist eine Investition, die gut geplant sein will. In unserer Beratungspraxis sehen wir immer wieder dieselben Fehler, die sich leicht vermeiden lassen, wenn man sie kennt.

Die 5 häufigsten Fehler:

1. Antrag zu spät gestellt: Bei KfW und Pflegekasse gilt: Erst den Antrag stellen, dann mit dem Umbau beginnen. Wer vorher Fakten schafft, verliert den Förderanspruch.

2. Nur den aktuellen Bedarf geplant: Wer heute noch gut stehen kann, denkt vielleicht nicht an eine unterfahrbare Arbeitsfläche. Doch vorausschauende Planung spart einen zweiten Umbau in wenigen Jahren.

3. Billige Lösungen statt durchdachter Planung: Eine günstige Standardküche lässt sich nicht so leicht altersgerecht anpassen wie eine individuell geplante Maßküche. Die Mehrkosten einer professionellen Planung amortisieren sich schnell.

4. Keine professionelle Beratung eingeholt: Ohne fachkundige Unterstützung werden Fördermöglichkeiten übersehen oder Maßnahmen falsch dimensioniert.

5. Bewegungsflächen unterschätzt: Eine barrierefreie Küche braucht ausreichend Platz. Mindestens 150 cm Wendefläche für Rollstühle und 120 cm Durchgangsbreite sollten eingeplant werden.

Schritt für Schritt: So kommen Sie zu Ihrer altersgerechten Küche

Der Weg von der Idee zur fertigen, barrierefreien Küche folgt einem klaren Ablauf. Damit Sie den Überblick behalten und keine Förderung verpassen, haben wir den Prozess in übersichtliche Schritte unterteilt.

Bedarf analysieren und beraten lassen

Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder einem Ergotherapeuten über Ihre aktuelle Situation und mögliche Entwicklungen. Welche Einschränkungen bestehen bereits? Welche könnten in den nächsten Jahren hinzukommen? Diese Einschätzung bildet die Grundlage für die Küchenplanung. In unserem Studio in Seckenheim beraten wir Sie gerne persönlich zu Ihren Möglichkeiten.

Fördermöglichkeiten prüfen und Anträge stellen

Informieren Sie sich über die verfügbaren Förderungen. Prüfen Sie, ob ein Pflegegrad vorliegt – falls ja, beantragen Sie den Zuschuss bei der Pflegekasse. Parallel stellen Sie den Antrag bei der KfW (Programm 455-B oder 159). Die L-Bank Baden-Württemberg bietet ergänzende Förderkredite für die Wohnraumanpassung in Baden-Württemberg. Wichtig: Alle Anträge müssen vor Beginn der Arbeiten gestellt werden.

Professionelle Küchenplanung mit 3D-Modell

Auf Basis Ihrer Anforderungen und der räumlichen Gegebenheiten erstellen wir ein detailliertes 3D-Modell Ihrer neuen Küche. So sehen Sie bereits vor dem Umbau, wie Ihre barrierefreie Küche aussehen wird – mit allen Maßen, Materialien und Geräten. Dieses Modell dient gleichzeitig als Grundlage für die Kostenvoranschläge, die Sie für die Förderanträge benötigen.

Kostenvoranschläge einholen und vergleichen

Mit dem 3D-Modell als Planungsgrundlage erhalten Sie präzise Kostenvoranschläge. Vergleichen Sie verschiedene Angebote und achten Sie darauf, dass alle förderfähigen Maßnahmen einzeln ausgewiesen sind. Das erleichtert die Abrechnung mit KfW und Pflegekasse erheblich. Informationen zu den typischen Kosten einer Einbauküche finden Sie in unserem Ratgeber.

Umbau durchführen und Förderung abrufen

Nach der Bewilligung der Fördermittel beginnt der eigentliche Umbau. Unsere erfahrenen Monteure sorgen für eine fachgerechte Lieferung und Montage Ihrer neuen Küche. Nach Abschluss der Arbeiten reichen Sie die Rechnungen bei den Förderstellen ein und erhalten Ihren Zuschuss.

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Was kostet ein altersgerechter Küchenumbau in Baden-Württemberg?

Die Kosten für einen altersgerechten Küchenumbau hängen stark vom Umfang der Maßnahmen, der Größe der Küche und den gewählten Materialien ab. Damit Sie eine realistische Vorstellung bekommen, haben wir typische Kostenrahmen zusammengestellt. Beachten Sie, dass nach Abzug der Förderungen der tatsächliche Eigenanteil deutlich geringer ausfällt.

Maßnahme Kostenrahmen (ca.) Förderfähig?
Höhenverstellbare Arbeitsplatte (elektrisch) 1.500 – 3.500 € Ja (KfW, Pflegekasse)
Unterfahrbare Spüle inkl. Anpassung 800 – 2.000 € Ja
Vollauszüge und grifflose Fronten 500 – 1.500 € Ja
Rutschfester Bodenbelag 30 – 80 € / m² Ja
Absenkbare Oberschränke 500 – 1.200 € pro Schrank Ja
Kompletter barrierefreier Küchenumbau 8.000 – 25.000 € Ja (kombinierte Förderung möglich)
Rechenbeispiel: Bei einem kompletten Küchenumbau für 15.000 € können Sie bis zu 6.250 € KfW-Zuschuss und bis zu 4.000 € von der Pflegekasse erhalten. Ihr tatsächlicher Eigenanteil läge dann bei nur rund 4.750 € – für eine Küche, die Sie über viele Jahre sicher und selbstständig nutzen können. Detaillierte Informationen zu Küchenkosten finden Sie ebenfalls in unserem Ratgeber.

Checkliste: Antragstellung für den altersgerechten Umbau in Baden-Württemberg

Die Antragstellung für eine Förderung des altersgerechten Umbaus in Baden-Württemberg erfordert einige Unterlagen und Vorbereitungen. Mit dieser Checkliste stellen Sie sicher, dass Sie nichts vergessen und Ihr Antrag reibungslos bearbeitet wird.

Vor der Antragstellung vorbereiten:

  • Pflegegrad prüfen oder beantragen lassen (für Zuschuss der Pflegekasse)
  • Ärztliches Attest oder ergotherapeutische Empfehlung einholen
  • Detaillierten Kostenvoranschlag vom Fachbetrieb erstellen lassen
  • Grundriss und Fotos der aktuellen Küche bereithalten
  • KfW-Antrag online stellen (Programm 455-B oder 159)
  • Zuschuss bei der Pflegekasse beantragen (Formular der jeweiligen Kasse verwenden)
  • L-Bank-Förderung über die Hausbank anfragen
  • Kommunale Förderprogramme der Stadt Mannheim prüfen
  • Alle Bewilligungen abwarten, bevor der Umbau startet
Die Bearbeitungszeit bei der KfW beträgt in der Regel vier bis acht Wochen. Bei der Pflegekasse kann es je nach Kasse und Auslastung zwischen zwei und sechs Wochen dauern. Planen Sie diese Zeiträume in Ihren Umbau-Zeitplan ein und beginnen Sie mit der Antragstellung, sobald der Kostenvoranschlag vorliegt.

Ihr Vorteil: Kostenlose 3D-Planung für die altersgerechte Küche

Viele unserer Kunden in Mannheim und der gesamten Rhein-Neckar-Region fragen sich, wie ihre neue Küche konkret aussehen wird, bevor sie sich für einen Umbau entscheiden. Genau dafür bieten wir Ihnen ein kostenloses und unverbindliches 3D-Küchenmodell an. In dieser Visualisierung sehen Sie Ihre zukünftige Küche aus verschiedenen Perspektiven – mit allen barrierefreien Elementen, Geräten und Materialien.

Dieses 3D-Modell hat gleich mehrere Vorteile: Sie können den Entwurf in Ruhe mit Familie oder Pflegeberatern besprechen, Änderungen sind jederzeit möglich, und Sie erhalten auf dieser Basis einen präzisen Kostenvoranschlag. Das Modell dient außerdem als Planungsgrundlage für die Förderanträge und zeigt den Förderstellen genau, welche Maßnahmen umgesetzt werden sollen.

„Durch das 3D-Modell konnten wir uns die neue Küche schon vor dem Umbau richtig vorstellen. Besonders die unterfahrbare Arbeitsfläche war für meinen Mann im Rollstuhl eine enorme Erleichterung. Und dass die Förderung so unkompliziert lief, hatten wir gar nicht erwartet.“
– Ehepaar M. aus Mannheim-Neckarau

Ob Sie in Mannheim-Sandhofen, in der Gartenstadt, in Wallstadt oder in einem der umliegenden Orte wie Heidelberg, Ludwigshafen oder Schwetzingen wohnen – die 3D-Planung können Sie bequem online anfragen. Sie schildern uns Ihre Wünsche und Anforderungen, senden uns die Maße Ihrer Küche und erhalten innerhalb weniger Tage Ihren individuellen Entwurf. Auch Kunden aus unserem Studio in Käfertal nutzen diesen Service regelmäßig.

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Für wen lohnt sich der altersgerechte Küchenumbau?

Eine altersgerechte Küche ist nicht nur für Senioren sinnvoll. Auch jüngere Menschen mit Bewegungseinschränkungen, nach Unfällen oder Operationen profitieren von einer durchdacht geplanten Küche. Die Investition zahlt sich in mehrfacher Hinsicht aus – und die Fördermöglichkeiten stehen verschiedenen Personengruppen offen.

Senioren ab 65

Präventiver Umbau, bevor Einschränkungen den Alltag belasten. Förderzugang über KfW und Pflegekasse.

Menschen mit Pflegegrad

Anspruch auf bis zu 4.000 € Zuschuss der Pflegekasse pro Maßnahme. Kombination mit KfW-Förderung möglich.

Angehörige und Pflegende

Eine barrierefreie Küche entlastet auch pflegende Angehörige und macht den Alltag für alle einfacher.

Eigentümer und Vermieter

Altersgerechte Wohnungen sind zukunftssicher und steigern den Immobilienwert. Auch Vermieter können KfW-Mittel beantragen.

Gerade in der Rhein-Neckar-Metropolregion steigt die Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum kontinuierlich. Wer seine Küche jetzt altersgerecht umbauen lässt, profitiert nicht nur von den aktuellen Förderungen in Baden-Württemberg, sondern investiert auch in den langfristigen Wert seiner Immobilie. In Stadtteilen wie Lindenhof, Neuostheim oder Almenhof, wo viele Eigentümer in ihren Häusern alt werden möchten, beobachten wir eine besonders hohe Nachfrage nach individueller Maßküchenplanung.

Altersgerechte Küche und weitere Anpassungen – sinnvoll kombinieren

Oft wird der Küchenumbau zum Anlass genommen, gleich mehrere Räume der Wohnung anzupassen. Das hat den Vorteil, dass Sie Fördermittel gebündelt beantragen können und die Handwerker nur einmal anrücken müssen. Neben der Küche lassen sich auch Bad, Flur und Eingangsbereiche barrierefrei gestalten. Informieren Sie sich auch über die Möglichkeiten der Zuschüsse für barrierefreie Küchen in Baden-Württemberg.

Wer seine alte Küche durch eine neue, barrierefreie Variante ersetzt, steht häufig vor der Frage, was mit der bisherigen Einrichtung geschehen soll. In unserem Ratgeber finden Sie hilfreiche Tipps zum Thema Küchenentsorgung oder auch zur Möglichkeit, eine noch gut erhaltene Küche zu verkaufen. Manchmal lohnt es sich auch, einzelne Elemente wie die Küchenfronten zu erneuern, anstatt die gesamte Küche auszutauschen.

Häufige Fragen zum altersgerechten Küchenumbau in Baden-Württemberg

Wer hat Anspruch auf Förderung beim altersgerechten Umbau?

Die KfW-Förderung steht grundsätzlich allen Eigentümern und Mietern offen – unabhängig vom Alter oder einem Pflegegrad. Entscheidend ist, dass die Maßnahmen die Barrierefreiheit der Wohnung verbessern. Für den Zuschuss der Pflegekasse ist ein anerkannter Pflegegrad (mindestens Pflegegrad 1) erforderlich. Die Förderung der L-Bank für die Wohnraumanpassung in Baden-Württemberg richtet sich teilweise nach dem Einkommen.

Kann ich mehrere Förderungen gleichzeitig beantragen?

Ja, eine Kombination verschiedener Förderprogramme ist ausdrücklich möglich und empfehlenswert. Sie können beispielsweise den KfW-Zuschuss mit dem Zuschuss der Pflegekasse und einem Förderkredit der L-Bank kombinieren. Achten Sie darauf, dass die Gesamtförderung die tatsächlichen Kosten nicht übersteigt.

Wie lange dauert die Bearbeitung der Förderanträge?

Bei der KfW rechnen Sie mit vier bis acht Wochen, bei der Pflegekasse mit zwei bis sechs Wochen. Die L-Bank bearbeitet Anträge je nach Programm innerhalb von vier bis zwölf Wochen. Insgesamt sollten Sie von der Antragstellung bis zur Bewilligung etwa zwei bis drei Monate einplanen.

Muss ich einen Eigenanteil zahlen?

In den meisten Fällen ja. Die Förderungen decken selten die gesamten Kosten ab. Allerdings kann durch geschickte Kombination verschiedener Programme der Eigenanteil erheblich reduziert werden. Bei einem Umbau für 15.000 € können durch KfW und Pflegekasse bis zu 10.250 € gefördert werden.

Kann ich auch als Mieter meine Küche altersgerecht umbauen lassen?

Ja, auch Mieter können Förderungen beantragen und ihre Küche umbauen lassen. Voraussetzung ist in der Regel die schriftliche Zustimmung des Vermieters. Bei einem Auszug muss je nach Mietvertrag der Rückbau besprochen werden. Die KfW-Förderung steht auch Mietern offen.

Welche Unterlagen brauche ich für den Förderantrag?

Für den KfW-Antrag benötigen Sie detaillierte Kostenvoranschläge der geplanten Maßnahmen. Die Pflegekasse verlangt zusätzlich den Nachweis des Pflegegrades sowie eine Beschreibung der geplanten Wohnumfeldverbesserung. Fotos und Grundrisse der aktuellen Situation sind bei allen Förderstellen hilfreich.

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Warum eine professionelle Planung den Unterschied macht

Ein altersgerechter Küchenumbau ist mehr als der Austausch einzelner Möbelstücke. Es geht darum, einen Raum so zu gestalten, dass er über Jahre hinweg funktional, sicher und angenehm bleibt. Genau hier liegt der entscheidende Vorteil einer professionellen Planung gegenüber Standardlösungen aus dem Möbelhaus.

Bei der individuellen Schreinerküchenplanung werden die exakten Maße Ihrer Küche, Ihre körperlichen Anforderungen und Ihre persönlichen Kochgewohnheiten berücksichtigt. Das Ergebnis ist eine Küche, die nicht nur barrierefrei ist, sondern auch perfekt zu Ihrem Alltag passt. Ob Sie eine kompakte Lösung für eine kleine Stadtwohnung im Jungbusch brauchen oder eine großzügige Familienküche in einem Einfamilienhaus in Friedrichsfeld – die Planung wird individuell auf Ihre Situation zugeschnitten.

Auch wenn Sie noch nicht sicher sind, ob ein kompletter Umbau nötig ist, lohnt sich ein Blick auf die Möglichkeiten. Manchmal reicht bereits eine gezielte Küchenrenovierung aus, um wesentliche Verbesserungen zu erzielen. Neue Küchenmöbel mit ergonomischen Funktionen, eine maßgefertigte Arbeitsplatte oder hochwertige Naturstein-Arbeitsflächen können bereits einen großen Unterschied machen.

„Wir haben lange gezögert, weil wir dachten, ein barrierefreier Umbau sei unbezahlbar. Die Beratung hat uns gezeigt, welche Förderungen möglich sind, und das 3D-Modell hat uns überzeugt. Heute ist unsere Küche schöner und praktischer als je zuvor.“
– Familie S. aus Mannheim-Lindenhof

Jetzt handeln: Ihr Weg zur altersgerechten Küche in Baden-Württemberg

Warten Sie nicht, bis Barrieren in der Küche zum echten Problem werden. Je früher Sie planen, desto mehr Gestaltungsspielraum haben Sie – sowohl bei der Raumaufteilung als auch bei der Nutzung von Förderprogrammen. Die Fördertöpfe der KfW sind in der Vergangenheit wiederholt ausgeschöpft worden, sodass ein frühzeitiger Antrag Ihre Chancen deutlich erhöht.

Fordern Sie jetzt Ihr kostenloses und unverbindliches 3D-Küchenmodell an und machen Sie den ersten Schritt in Richtung einer Küche, die zu Ihrem Leben passt. In nur wenigen Minuten schildern Sie uns Ihre Vorstellungen, und wir erstellen Ihnen eine individuelle Planung – natürlich unter Berücksichtigung aller Fördermöglichkeiten für den altersgerechten Umbau in Baden-Württemberg.

Besuchen Sie uns auch in unseren Studios: ob im Studio in Feudenheim, im Studio in Neckarau oder im Studio in Sandhofen. In unserer Küchenausstellung können Sie verschiedene barrierefreie Lösungen live erleben und sich von den Möglichkeiten inspirieren lassen.

Sie erreichen uns telefonisch unter +4915792802023 oder per E-Mail an [email protected]. Alternativ können Sie Ihre Anfrage bequem über unser Online-Formular stellen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die perfekte Küche zu planen – barrierefrei, förderfähig und ganz nach Ihren Wünschen.

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Ihr Autor & ANSPRECHPARTNER
Porträt von Stefan Wagner, Autor des Küchen-Ratgebers
Stefan Wagner
Für eine persönliche Beratung stehe ich Ihnen in Mannheim mit Expertise und Leidenschaft zur Seite. Wir begleiten Sie digital auf jedem Schritt Ihrer Küchenplanung, um Ihre Vision Wirklichkeit werden zu lassen.
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